Schierstein trauert um Walter Richters

Am Montag, 22. Juni 2026, verstarb Walter Richters. Er war 26 Jahre Mitglied im Ortsbeirat Schierstein für die Grünen, davon ab 2006 viele Jahre als stellvertretender Ortsvorsteher. Zum 31. Januar 2023 verzichtete er auf sein Mandat, begleitete aber das Ortsgeschehen in Schierstein aktiv weiter und berichtete immer wieder an einen größeren Mailverteiler über „Neues aus Schierstein“. Zuletzt auch darüber, dass er am 10. Juni 2026 bei einem Festakt für ausgeschiedene Mandatsträger im Innenhof des Wiesbadener Rathauses für ihn selbst unerwartet geehrt wurde:

„Ich war überhaupt nicht darauf vorbereitet, dass mir mit der Bürgermedaille in Gold und der Ernennung zum Ortsältesten gleich zwei Ehrungen zuteilwurden. Ortsälteste gibt es erst nach Änderung der Ehrenordnung vor einigen Monaten.“

Walter Richters wurde 1946 in Bremervörde geboren, war Diplom-Mathematiker, verheiratet, drei Kinder. Er kam 1980 nach Wiesbaden, lebte seit 1986 in Schierstein und wurde 1997 erstmals als zunächst einziger Grüner in den Schiersteiner Ortsbeirat gewählt. Von 2004 bis 2016 setzte er sich zudem als Stadtteil-Jugendbeauftragter ein. Er war zudem aktiv bei der Volkshochschule Schierstein, davon zwölf Jahre lang als deren Vorsitzender. Er betreute das EDV-Café im Rahmen der Nachbarschaftshilfe „Schiersteiner Brücke“ und war außerdem Vorsitzender des geschäftsführenden Ausschusses des Kinder- und Beratungszentums Sauerland (kbs). Einige Jahre war er zudem stellvertretender Vorsitzender der Telefonseelsorge Mainz-Wiesbaden und Mitglied des Vorstandes des evangelischen Dekanats Wiesbaden.

Sein außerordentliches Engagement - auch über Schiersteins Ortsteilgrenzen hinaus - ist ein Vorbild für das Ehrenamt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit ihm geht für Schierstein ein politischer Akteur verloren, der mit seiner akribischen Arbeitsweise manchmal aneckte, aber vor allem den Finger sehr häufig an den genau richtigen Stellen in die Wunde legte. Wir hätten ihm gewünscht, nach all dieser Arbeit für Schierstein und darüber hinaus noch deutlich länger seine freien Tage und Abende ohne den Ortsbeirat und viele andere Verpflichtungen und stattdessen mit seiner Familie genießen zu können. Seinen Angehörigen sprechen wir aus ganzem Herzen unser tiefes Beileid aus.

Initiative Zukunft Schierstein

Quelle Bild und persönliche Informationen: https://www.gruene-schierstein.de/wahl2021/wrichters.htm

 


Ortsbeirat tagt am 24. Juni 2026

Am Mittwoch, 24. Juni 2026, 19:00 Uhr
tagt der Ortsbeirat Schierstein
im Schiersteiner Rathaus, Karl-Lehr-Straße 6
Unter anderem wird die "Wasserqualität im Hafen" Thema der Sitzung sein. Hierzu hatte der Ortsbeirat bereits Anfang des Jahres das Gespräch mit dem Umweltamt gesucht, das nun auch zur Sitzung eingeladen ist. Traurige Aktualität erhielt das Thema erst Mitte Juni mit der Absage der Großen Wiesbadener Kanuregatta. Wegen des massiven und in diesem Jahr sehr frühen Algenbefalls konnten keine Wettkampfbedingungen für die Regatta gewährleistet werden. Siehe auch den Beitrag "Algenbewuchs im Hafen – gemeinsames Problem aller Hafenanlieger".
Die CDU beantragt (erneut) die "Neugestaltung der Fußgängerunterführung der Deutschen Bahn am Bahnhof Schierstein" [CDU]: siehe Antrag 26-O-22-0008.
Dabei geht es insgesamt um die Sauberkeit und Sicherheit der Unterführung. Das Thema ist regelmäßig Bestandteil der Sitzungen des Schiersteiner Ortsbeirats - bislang ohne Erfolg.
Die SPD fordert "Picknickbänke für Schierstein" [SPD]: siehe Antrag 26-O-22-0009
Damit sollen vor allem Besucher, wie Familien und Wanderer, die Möglichkeit erhalten, kostengünstig mit eigener Verpflegung in Schierstein Rast zu machen. Die konkreten Standorte lässt der Antrag offen.
Wie immer besteht zu Beginn der Sitzung - um 19 Uhr - die Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger, Fragen an den Ortsbeirat zu richten. 
Foto: Konstituierende Sitzung des Ortsbeirats 2026

Film-Event: „Cycling Cities“

Am 12. Juni 2026 treffen sich Politiker:innen und Interessierte im Museum Wiesbaden zu Inspiration und Austausch: Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Cycling Cities“ von Ingwar Perowanowitsch. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktion STADTRADELN 2026 statt.

Wiesbaden befindet sich im Wandel. Mobilität, Klimaschutz und die Gestaltung unserer öffentlichen Räume sind die zentralen Themen, die uns heute und in Zukunft fordern. Doch wie gelingt die Transformation zur menschenfreundlichen Stadt, die nicht nur effizient, sondern vor allem lebenswerter für alle Bürgerinnen und Bürger ist?
Der ADFC Wiesbaden, die Initiativgruppe Ideen für Biebrich e.V. und die Initiative „Zukunft Schierstein“ laden herzlich zu diesem besonderen Filmabend mit „Cycling Cities“ ein. Wir freuen uns darauf, an diesem Abend neue Perspektiven für unsere Stadt zu entdecken:

Ort:
Museum Wiesbaden
Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur
Friedrich-Ebert-Allee 2
65185 Wiesbaden

Uhrzeit:
19:00 – ca. 21:30 Uhr

Eintritt:
frei – wir bitten um Anmeldung an bicibus@adfc-wiesbaden.de

Warum dieser Film für Wiesbaden wichtig ist

„Cycling Cities“ ist mehr als eine Dokumentation über fahrradfreundliche Städte. Der Film beleuchtet die 100-jährige Geschichte des Radverkehrs und zeigt auf beeindruckende Weise, dass erfolgreiche Infrastruktur kein Zufall ist, sondern das Ergebnis mutiger politischer Weichenstellungen.

Inspiration & Impulse für Entscheidungsträger:innen, Stadtgestalter:innen und Interessierte

Best Practices verstehen: Erfahren Sie, wie Städte weltweit Hürden überwunden haben, vor denen wir in Wiesbaden heute stehen.

Lebensqualität im Fokus: Sehen Sie, wie eine radgerechte Planung die lokale Wirtschaft stärkt und Quartiere – wie etwa die Stadtteile Biebrich oder Schierstein – massiv aufwertet.

Dialog auf Augenhöhe: Nutzen Sie den Abend für den informellen Austausch mit Fachexperten und engagierten Bürger:innen in entspannter Atmosphäre.Wir sind überzeugt: Die Bilder und Lösungsansätze aus „Cycling Cities“ bieten wertvolle Impulse für die tägliche Arbeit in den Ausschüssen, Ortsbeiräten, im Stadtparlament und der Verwaltung. Lassen Sie uns gemeinsam über den Tellerrand (und den Lenker) schauen, um Wiesbaden fit für die Zukunft zu machen.Danke schon an dieser Stelle ans Museum Wiesbaden für die Gastfreundschaft!

Trailer zum Film klick hier oder klick auf's Bild.


Baumstämme auf dem Hans-Römer-Platz

Manche haben es schon gesehen: Der ehemalige Fahrradweg auf dem Hans-Römer-Platz wurde bemalt. Baumstämme, die sich den Weg entlangwinden, malten Roman Cebaus und Ben Reuter in den letzten Mai-Tagen 2026. Wer ihnen zuschauen wollte, musste eine Nachteule sein, denn die beiden malten nur am späten Abend und in der Nacht.

Mitte Mai 2026 - so sah es bislang aus.
27. Mai 2026: Die Arbeiten haben begonnen.
28. Mai 2026: fertig.

Doch, was haben Baumstämme an unserem Hafen zu suchen?
Vor nicht allzu langer Zeit noch recht viel, denn nach der Fertigstellung des Hafens im Jahr 1858 hatte sich Schierstein zu einem Holzumschlagplatz entwickelt.
Damals kamen Flößer nach Schierstein, Männer die meist aus den Wäldern der Mittelgebirge stammten. Sie reisten mit mittelgroßen Flößen über Main und Neckar bis zu den Umschlagplätzen am Rhein – und auch bis nach Schierstein. Im Hafen angekommen bauten sie dann aus den vielen mittleren Holzflößen und aus Baumstämmen aus dem Taunus riesige Flöße zusammen.
Die Stämme, die aus dem Taunus hier angefahren wurden, mussten aber zunächst noch behauen und geschält werden. Hierzu rollte man sie in eine Vertiefung in der Uferböschung. Die Malerei hier auf dem Hans-Römer-Platz soll eine solche Szene nachstellen.
Auch der Name der Straße oberhalb des Hans-Römer-Platzes erinnert daran, dass hier Baumstämme ins Wasser gerollt wurden: Es ist die „Wasserrolle“.
Nach der Bearbeitung wurden die Stämme in provisorisch abgegrenzten Wasserbecken mit Tauen, gedrehten Weidezweigen, eisernen Klammern und langen Nägeln zu Flößen verbunden. Fast wöchentlich verließen so ein oder zwei fertiggestellte Flöße den Hafen.
Mit fortschreitender Technik wurden neue und vor allem schnellere Transportmittel genutzt, um Holz zu transportieren. Um die Jahrhundertwende wurden darum schon immer seltener Flöße gebaut. Das letzte Floß verließ – unbemerkt von den Menschen in Schierstein – 1955 den Hafen.

Die Informationen zu den Flößern in Schierstein stammen aus: Robert Schäfer, Schierstein – einst und jetzt, Verlag BoD 2021.

Die Idee zur Gestaltung hat Roman Cebaus für die AG Hafenstraße entwickelt. Die AG setzt sich aus Mitgliedern des Ortsbeirats sowie einigen Schiersteiner Vereinen und Initiativen zusammen, die sich mit der Aufwertung des Hafenumfelds befassen. Das Anliegen hier war es, die optische Unterteilung des Platzes durch den ehemaligen Fahrradweg zu durchbrechen.


Skateanlage unter der Schiersteiner Brücke vorübergehend freigegeben

Beitragsfoto: © Stadt Wiesbaden

Pressemitteilung der Stadt Wiesbaden vom 20.5.2026:

Gute Nachrichten für alle Sport- und Freizeitbegeisterten: Der erste Abschnitt der Skateanlage unter der Schiersteiner Brücke ist fertiggestellt und wurde in Betrieb genommen. Die Anlage ist nun bis zum August vorübergehend geöffnet.

Während des Neubaus der Schiersteiner Brücke wurde die Fläche darunter für die Baustellenlogistik genutzt. Jetzt, da die Brücke fertiggestellt ist, wird der Bereich umgestaltet. Die Maßnahme ist Teil des Rhein.Main.Ufer-Konzepts und wird gemeinsam durch das Grünflächenamt und das Stadtplanungsamt umgesetzt.

Bürgermeisterin Christiane Hinninger: „Unter der Schiersteiner Brücke schaffen wir einen neuen Ort für Bewegung und Freizeit. Die Skateanlage ist der erste Baustein dafür. Wir haben uns bewusst entschieden, die Skateanlage bereits vorübergehend freizugeben, damit sie in den Sommermonaten genutzt werden kann und nicht bis zum Abschluss aller Arbeiten gesperrt bleiben muss.“

In mehreren Workshops mit der lokalen Skate-Szene wurden Anforderungen, Nutzungsideen und Erfahrungen aus der Praxis gesammelt. Sie sind in die Planung der Anlage eingeflossen.

Ab August 2026 muss der Bereich für die weiteren Bauarbeiten wieder gesperrt werden. In den folgenden Bauabschnitten wird das Umfeld weiter befestigt. Das Angebot wird dann unter anderem um einen Pumptrack und ein Streetballfeld erweitert. Neu und bisher einmalig in der Stadt ist ein fest installiertes DJ-Pult. Nutzerinnen und Nutzer können hier über ihr eigenes Smartphone Musik machen.

Die vollständige Fertigstellung der Gesamtanlage ist nach derzeitigem Stand für den Spätherbst 2026 vorgesehen. Über den genauen Termin und eine offizielle Eröffnung informiert die Stadt rechtzeitig.


Ortsbeirat tagt am 20. Mai zu bekannten Themen

Am Mittwoch, 20. Mai 2026, tagt um 19 Uhr der Schiersteiner Ortsbeirat

im Rathaus, Karl-Lehr-Straße 6.

Wie immer haben alle Bürgerinnen und Bürger vor Eintritt in die Tagesordnung die Gelegenheit, Fragen an den Ortsbeirat zu richten. Üblicherweise können im Verlauf der Sitzung auch noch zu den einzelnen Tagesordnungspunkten Fragen gestellt werden.

Auf der Tagesordnung steht diesmal unter anderem

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Neue Toilette soll bis zum Hafenfest stehen

Nun ist sie Geschichte: Die alte Toilettenanlage am Schiersteiner Hans-Römer-Platz. Zwar steht sie noch, aber die Baustelle ist seit dem 18. Mai 2026 eingerichtet, die Toilette also nicht mehr nutzbar. Für die Übergangszeit kann nun der Toilettenwagen der Firma Laux - direkt neben der alten Toilette - genutzt werden. Das dürfte dann gleich heute beim Wochenmarkt der Fall sein.

Bis die neue Toiletteanlage steht und genutzt werden kann, werden noch einige Wochen vergehen. Spätestens zum Hafenfest (10. Juli 2026) soll es aber dann soweit sein. Zuvor muss natürlich die alte Toilette abgetragen werden und dann sind auch noch Fundament- und Installationsarbeiten nötig, bevor die neue Toilette gestellt werden kann. Etwas mehr Aufwand als zunächst gedacht, verursacht etwa die Elektrik.

Die neue Toilette wird dann eine "3-Raum Kompakt-WC-Anlage mit Unisex-WC, Urinalraum mit zwei wassergespülten Urinalen und einem barrierefreien WC". Ähnliche Modelle stehen z.B. am Wallufer Weinstand oder an der Burg in Eltville.

Finanziert wurde die neue Toilette zu mindestens einem Drittel von den Menschen in Schierstein selbst: Ortsbeirat, viele Schiersteiner Vereine, Winzer und viele Privatpersonen haben gespendet und den Ersatz der 25 Jahre alten Toilette, die leider meist defekt war, ermöglicht.


Rossmann verlässt Schierstein – wie geht’s weiter?

Es hatte sich bereits rumgesprochen in den letzten Wochen: Rossmann schließt zum August 2026 seine Filiale in der Reichsapfelstraße. Damit fällt ein wichtiges Nahversorgungsangebot im Schiersteiner Ortskern weg. Jetzt sind seriöse Interessenten gefragt, die diese Lücke schließen könnten.

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3,5 statt 4-Felder-Halle: (K)eine Verbesserung für den Vereinssport in Schierstein?

Am Donnerstag, 7. Mai 2026, steht der Neubau einer Sporthalle für die Erich-Kästner-Schule und die Hafenschule mit mindestens 3,5 Segmenten auf der Tagesordnung des Ausschusses für Sport, Bürgerbeteiligung und Ehrenamt.

Erstaunlich daran: Bislang zielte der politische Wille darauf, eine 4-Feldsporthalle für die beiden Schulen zu errichten, die gleichzeitig die Hallenkapazitäten für die Schiersteiner Vereine verbessern sollte.

In der Sitzungsvorlage 25-V-03-0001 vom 2. April 2025 zum Umbau des Rheingaupalais und Neubau einer Sporthalle wird im „Ziel der Vorlage“ explizit festgehalten: „Eine Vier-Feld-Sporthalle soll ebenfalls auf dem Gelände entstehen“.

Auch schon vor der Kehrtwende hin zum Standort Rheingaupalais war die 4-Feld-Halle Bestandteil der Ausschreibungen für den Schulneubau der EKS. In der offiziellen Ausschreibung für die BNB-Nachhaltigkeitszertifizierung vom März 2023 wurde das Projekt als „EKS - Erich Kästner-Schule - Neubau Schule mit integrierter 4-Feld-Turnhalle“ bezeichnet.

Es stand also außer Zweifel: Um die Bedarfe beider Schulen und des Vereinssports abzubilden, müsste eine 4-Feld-Halle entstehen.

Der Vereinssport wird in der aktuell am Donnerstag im Ausschuss zu behandelnden Sitzungsvorlage aber nur noch am Rande erwähnt.

Hier heißt es unter „Beschlussvorschlag“:

„Die Schulentwicklungsplanung hat auf Grundlage der Wochentafel für den Schulsportunterricht errechnet, dass der Hallenbedarf für die Hafen- und die Erich-Kästner-Schule nicht ausschließlich in einer klassischen 3-Feld-Halle abgebildet werden kann, sondern eine differenziertere Lösung mit mind. 3,5 Segmenten vorzusehen ist. Aus schulischer Sicht ist eine Kombination aus einer 3-Feld-Sporthalle sowie einer 1-Feld-Sporthalle mit reduzierter Abmessung unter einem Dach oder auch in zwei Gebäuden bedarfsgerecht. Es werden mindestens 3,5 Segmente benötigt.“

Und erst weiter unten bei „Auswirkungen der Sitzungsvorlage“ wird dann klar:

„[…] Des Weiteren erhalten die vor Ort ansässigen Sportvereine die gleichen Kapazitäten in den jetzigen Sportfeldern wieder zur Verfügung gestellt.“

Die jahrelang versprochene „Verbesserung“ für den Vereinssport fällt also offenbar flach.


Ortsbeiratssitzung mit Ortsvorsteherwahl: 22. April 2026

Am Mittwoch, 22. April 2026, um 19 Uhr kommt zum ersten Mal seit der Kommunalwahl der neue Ortsbeirat zusammen. Die konstituierende Sitzung findet im Rathaus Schierstein statt.

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