Westfeld: Baugebiet zwischen Schierstein und Dotzheim?

Die Planungen zur Bebauung des 125 ha großen Areals zwischen Schierstein und Dotzheim nehmen Fahrt auf. Auf der Homepage von Zukunft Schierstein haben wir darum eine neue Themenseite „Westfeld“ eingerichtet, über die wir ständig aktualisierte Informationen bereitstellen:
https://zukunft-schierstein.de/westfeld/

Auf dieser Seite informieren wir Sie zum Westfeld über:


Ukraine-Hilfe Wiesbaden

Immer mehr Schutzsuchende kommen aus der Ukraine nun auch hier in Wiesbaden an. Für eine bessere Vernetzung der Hilfsangebote untereinander hat Sebastian Sellinat aus Biebrich für die Pfarrei St. Peter und Paul (Biebrich/Schierstein/ Dotzheim) eine digitale Pinnwand/ein Padlet erstellt, die sich an alle Menschen in Wiesbaden richtet und auf der die Hilfs- und Unterstützungsangebote koordiniert werden können. Hier kann jeder schreiben und kommentieren.

Wie funktioniert die digitale Pinnwand?

Die Nutzung des Padlet kann z.B. so aussehen: Person X erfährt von einer Anlaufstelle, bei der Geflüchtete ein kostenloses Beratungsangebot erhalten. Um auch andere über dieses Angebot zu informieren, postet sie den Link/ein Bild von dem Plakat auf der digitalen Pinnwand. Das geschieht, in dem sie unter der Kategorie „Hilfe für Geflüchtete“ auf das Plus-Symbol (+) drückt. So wird ein neuer Beitrag erstellt. Andere können nun diese Information sehen und evtl. kommentieren.

Besonders die Kategorie „Ich biete“ und „Ich suche“ soll dazu beitragen, dass Anfragen von und für Geflüchtete gesehen werden. So können auch Aufrufe für Sachspenden und Wohnungsanfragen usw. geteilt werden. Auf der Pinnwand können Menschen so miteinander kommunizieren und Ehrenamtliche sich auf Stadtebene vernetzen:

Hier geht es zur Pinnwand

https://padlet.com/Sebastian_StandwithUkraine/wh5cmu6x7o1bntmu

 


Konzept für den Verkehr in Schierstein eilt

Seit einigen Wochen hat ein Mitarbeiter des Straßenverkehrsamts die regelmäßige Verkehrsüberwachung in Schierstein wieder übernommen  – durchgängig von Montag bis Freitag tagsüber. In den vergangenen beiden Jahren wurde der ruhende Verkehr (das Parken) in Schierstein wegen krankheitsbedingter Ausfälle und der Pandemie eher sporadisch kontrolliert.

Diese Infos gab es vom Leiter des Straßenverkehrsamts, Winnrich Tischel, in der Sitzung des Ortsbeirats am 9. März 2022. Die Überwachung spiegelt sich auch in den Strafzetteln wider, die in Schierstein im "ruhenden Verkehr" im Vergleich zu den vergangenen Jahren geschrieben wurden:

  • 2019: 1936 Verwarnungen
  • 2020: 1205 Verwarnungen
  • 2021: 871 Verwarnungen
  • 2022: 1365 Verwarnungen (nur in den Monaten Januar und Februar)

Dieses Jahr 8.000 bis 10.000 Verwarnungen in Schierstein erwartet

Tischel rechnet für 2022 mit ca. 8.000 bis 10.000 Verwarnungen in Schierstein.

In den Abendstunden und am Wochenende – vor allem bei schönem Wetter – sind die „Einsatzkräfte“ hauptsächlich in der Innenstadt unterwegs, erläuterte der Leiter des Straßenverkehrsamts. Aktuell seien an einigen Tagen aber trotzdem Einsatzkräfte auch in den Abendstunden in Schierstein unterwegs: vor allem im Einmündungsbereich zur Schiffergasse von der Reichsapfelstraße aus gesehen. Dort wird häufig auf der linken Straßenseite im absoluten Haltverbot geparkt.

Grundsätzlich soll die Überprüfung dafür sorgen, dass Rettungswege freigehalten, Fußgänger nicht gefährdet und der Verkehrsfluss nicht blockiert wird. Letzteres war gerade am Moritzeck (Reichsapfelstraße) der Fall, wo der Linienbus immer wieder „steckengeblieben“ ist, weil PKW nicht korrekt parkten. In der Konsequenz wurden dort inzwischen Parkplätze entfernt.

Für Kinder und ältere oder gehbehinderte Menschen eine echte Herausforderung, wenn der Gehweg unbenutzbar ist.
Reichsapfelstraße/Höhe Moritzeck: Hier ist der Linienbus immer wieder steckengeblieben, weil parkende PKW den Weg versperrten. Inzwischen wurden die Stellplätze darum entfernt.

Für Rückstaus sorgt auch immer wieder das Parken im Halteverbot vor der Drogerie Rossmann oder vor der Ampel an der Freudenbergstraße neben dem Restaurant Torrese.

Bürgerbeteiligung zum Thema Verkehr in Schierstein

Für diesen Sommer ist ein Bürgerbeteiligungsprozess zum Thema Verkehr in Schierstein geplant. Die Menschen in Schierstein sollen sich so auf ein Konzept für den Verkehr in Schierstein verständigen. Ziel sind auch nachvollziehbare Regelungen zum ruhenden Verkehr in Schierstein. Dabei soll auch nochmal die Frage diskutiert werden, ob ein Anwohnerparken im Tiefgebiet Sinn macht. Vor etwa fünf Jahren wurde das bereits geprüft und dann – nach einer Bürgerversammlung, bei der die Ergebnisse der Prüfung besprochen wurden – abgelehnt.

Zusätzliche Bebauung sorgt für immer mehr PKW

Nicht zu vernachlässigen ist dabei auch der Aspekt, dass Schierstein seit Jahren in einem massiven Umbruch ist: Zusätzliche Bebauung sorgt auch für zunehmenden Verkehr – auch im Ortskern, wo immer mehr Hinterhöfe bebaut und sogenannte „Baulücken“ geschlossen werden. Dabei muss in der Regel nur eine geringe Anzahl von Parkplätzen für die neuen Wohnungen nachgewiesen werden, der nie den wirklichen Bedarf deckt. Das passiert jetzt auch noch zusätzlich durch die Bebauung am Osthafen, auf dem „Glyco“-Parkplatz und auf der ehemaligen Pferdewiese und dem Gelände der Firma Luh. Die Anzahl der PKW steigt mit der Anzahl der Einwohner bzw. Mitarbeiter in zusätzlichen Bürogebäuden.

Ob und wie diese Entwicklung in Schierstein aufgefangen werden kann, sollte ebenso in der Bürgerbeteiligung diskutiert werden.


Sie lieben Hunde? Wir auch!

Liebe Frauchen und Herrchen!

Sie lieben Hunde?

Wir auch!

Und darum tut es uns immer wieder leid, wenn unsere Vierbeiner komplett unverschuldet für Ärger sorgen. Denn Ihr Hund kann seine Häufchen ja leider nicht selbst wegräumen und er weiß auch nicht, wo er ohne Leine laufen darf.

Damit Sie und Ihr Hund weiterhin fröhlich Ihre Gassi-Runde durch Schierstein drehen können, haben wir zwei Anliegen:

1. Straßen, Wege, Plätze und Beete ohne Hundehaufen

Festwiese und Bremser-Anlage sind offenbar die "Hundeklos" von Schierstein.

Sie gehören mit Sicherheit zum „guten Hundepersonal“, das fleißig Häufchen in Kotbeutel verpackt und in Abfalleimern entsorgt. Auch die von der sogenannten „Hundewiese“ am Schiersteiner Hafen. Danke dafür! Aber sicher treffen Sie auch ab und an auf Ihren Runden auf Menschen, die das nicht so handhaben. Sie würden deren Hunden sehr helfen, wenn Sie sich ein Herz fassen und mit diesen Leuten darüber ins Gespräch kommen,

dass Hundekot

  • zwar natürlich, aber unter Schuhen einfach eklig ist.
  • für andere Tiere und den Menschen ein gesundheitliches Risiko birgt. Im Hundekot tummeln sich nicht selten Würmer, Salmonellen und andere Keime. Andere Hunde, Kinder und immungeschwächte Menschen sind besonders gefährdet.
  • teuer werden kann, wenn er nicht umgehend beseitigt wird: 100 bis 150 Euro.
  • kein Dünger ist – ganz im Gegenteil. Hundekot gelangt mit der Zeit in Böden und Gewässer und kann das Grundwasser mit Bakterien verunreinigen.
  • bietet schließlich leider auch Hundehassern Futter (Stichwort Giftköder).

2. Klarheit, wo Leinenpflicht gilt – insbesondere am Hafen

Eins vorweg: Es geht hier nicht um die Ausweitung der Leinenpflicht!

Infoaktion zu Leinenpflicht, Hundekot und "Schierstein räumt auf" auf der Festwiese am 12. März.

Wir wollen nur dafür sorgen, dass für alle eindeutig klar ist, wo nach der Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Wiesbaden eine Leinenpflicht besteht. Unklar war das besonders für einige Flächen am Hafen, die von der Stadt als „gärtnerisch gestaltete Anlagen“ eingeordnet werden.

Die Stadt hat dem Ortsbeirat einen Plan zur Verfügung gestellt.

In diesen „gärtnerisch gestalteten Anlagen“ herrscht Leinenpflicht:

Ein Klick auf das Bild öffnet den Plan zur Leinenpflicht in Schierstein.

Wichtig ist, dass über die eingezeichneten Flächen hinaus auch eine Leinenpflicht besteht:

  • in Fußgängerzonen, auf Brücken, Treppen, Rampen und Überführungen sowie in Durchgängen und Unterführungen,
  • in öffentlichen Verkehrsmitteln,
  • bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten, Märkten, Messen und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen sowie in Gaststätten,
  • auf beschilderten Waldlehrpfaden.

Siehe dazu auch unseren Beitrag vom 30. November.

Viel Freude mit Ihrem treuen Begleiter am Schiersteiner Hafen!

P.S.: Die "Echt Scheiße"-Fähnchen räumen wir spätestens am 19. März bei "Schierstein räumt auf" wieder weg.

 

 


Perspektivfläche West: Keine Fakten schaffen

Zur Ortsbeiratssitzung am 9. März 2022 stand auch die Perspektivfläche West (Westfeld) zwischen Schierstein und Dotzheim auf der Tagesordnung. In einer gemeinsamen nicht-öffentlichen Arbeitssitzung soll das Stadtplanungsamt die Ortsbeiräte Schierstein und Dotzheim aber erst am 21. März 2022 über den aktuellen Planungsstand informieren. 

Mehr als die Informationen, die bereits durch einen Beitrag im Wiesbadener Kurier bekannt geworden waren (wir haben berichtet), gab es in der Schiersteiner Ortsbeiratssitzung am 9. März nicht.

Es wurde aber schnell deutlich, dass die Pläne, diese Flächen zu bebauen, zumindest teils auf Unbehagen stoßen. Unter den Gästen der Ortsbeiratssitzung waren auch Anlieger von Flächen im Westfeld. Sie machten darauf aufmerksam, dass Bebauungspläne für das Westfeld ihre Existenzen gefährden könnten. Denn das Areal wird derzeit vor allem auch für Gartenbau und Landwirtschaft genutzt. In den vergangenen Jahren hatte so mancher Landwirt bzw. Gartenbauer in seinen Betrieb investiert und teils werden Generationswechsel vorbereitet. Ein Anlieger des Westfelds bat darum, auch diese Problematik mit in die Diskussion über das Westfeld einzubeziehen.

Ortsvorsteher Urban Egert äußerte sich zu den Plänen, einige Landespolizeibehörden in das Westfeld umzusiedeln: Die Behörden hätten bereits sehr gute Standorte in Wiesbaden. Dass nun überhaupt über eine Umsiedlung nachgedacht würde, habe seinen Auslöser darin, dass vor Jahrzehnten die Grundstücke dieser Behörden vom Land an Immobilienfirmen verkauft und zurückgemietet worden seien. Nun laufen diese Mietverträge aus.

Wilhelm Vogel erinnerte daran, dass bereits vor Jahrzehnten, als er noch Mitglied der Stadtverordnetenversammlung war,  bekannt war, dass die Flächen des sogenannten Westfelds aus klimatischen Gründen nicht bebaut werden dürften.

Auf Vorschlag der Fraktion Zukunft Schierstein nahm der Ortsbeirat in das Protokoll seiner Sitzung auf, dass er erwarte, dass die Stadt keine Fakten schaffe, bevor die Thematik nicht ausführlich in den städtischen Gremien behandelt wurde. Ganz konkret äußerte Christina Kahlen-Pappas die Befürchtung, dass ein „Letter of Intent“ (eine Absichtserklärung) in Bezug auf die Zentralisierung der Landespolizeibehörden im Westfeld bereits erste Pflöcke einschlagen könnte.

Von diesem Instrument wurde bereits in Bezug auf einen Zentralbau für das Bundeskriminalamt im Ostfeld Gebrauch gemacht. Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, der BKA-Präsident Holger Münch und weitere Vertreter von Bund und Land Hessen hatten am 13. August 2020 eine entsprechende Kooperationserklärung für einen Neubau des BKA im Wiesbadener "Entwicklungsgebiet Ostfeld" unterzeichnet. Und das noch bevor der grundlegend entscheidende Beschluss für die Stadtentwicklungsmaßnahme Ostfeld erst einen Monat später, am 17. September 2020, in der Stadtverordnetenversammlung getroffen wurde.

Näheres zu den Westfeld-Plänen auf unserer neuen Themenseite zum Westfeld:
https://zukunft-schierstein.de/westfeld/


Schiersteiner Wasserwerk: Weg nach Walluf wegen Abriss im Spätsommer gesperrt

In den kommenden Monaten wird das 1961 erbaute „Rheinwasseraufbereitungswerk“ auf dem Gelände des Wasserwerks Schierstein rückgebaut. Der Weg über den Deich zwischen Walluf und Schierstein wird deswegen vom 1. August bis maximal zum 30. September 2022 gesperrt sein. Thomas Pfeffermann, der zuständige Projektleiter von Hessenwasser, erläuterte den Abriss in der öffentlichen Ortsbeiratssitzung am 9. März 2022. 

Die Sperrung bezieht sich zwar nur auf ein Teilstück des Weges entlang des Wasserwerks, wer aber von Schierstein nach Walluf – oder umgekehrt – gelangen möchte, wird ab 1. August auf die Söhnleinstraße ausweichen müssen.

Gelbe Markierung: Wegführung Schiersteiner Hafen/Walluf von 1. August bis 30. September 2022. Rote Markierung: Sperrung bzw. Sackgasse während des Rückbaus. Bildquelle: Google Maps

Bis auf das „Rheinwasserpumpwerk 2“ wird auf dem Gelände kein Gebäude mehr stehen bleiben. Das Pumpwerk bleibt erhalten, um weiterhin die Wasserbecken zu befüllen. Ansonsten würde das Schilf dort eingehen, erklärte Pfeffermann.

Die Baustelleneinrichtung hat bereits im Februar 2022 begonnen. Ein Bauzaun mit Holzbeplankung für Schall- und Sichtschutz und eine Zwischenlagerfläche für das Material, mit dem die „Rückbaugrube“ verfüllt werden soll, wurden errichtet. Außerdem wurden potentielle Bruthöhlen untersucht und verschlossen.

Das Gebäude wir ab Anfang Mai zunächst entkernt – noch ohne die Fenster zu entfernen, um sicherzustellen, dass keine Tiere in das Gebäude gelangen. Der eigentliche Rückbau des Gebäudes inklusive Bodenplatte beginnt zum 1. August und muss aus Gründen des Vogelschutzes bis zum 30. September beendet sein. Das schließt auch die Verfüllung des Geländes ein.

Die Beeinträchtigung für Tier und Mensch soll so gering wie möglich gehalten werden, versicherte Pfeffermann. Das Projekt werde daher durchgehend von einem Experten begleitet, der die Auswirkungen auf die Umwelt im Blick hat.

Hessenwasser informiert bereits seit Wochen mit Aushängen in den Schaukästen am Deichweg und will die Informationen während der Rückbauphase auch austauschen und aktuell halten.

Klick aufs Bild für eine größere Ansicht.

Im Ortsbeirat wurde angeregt, dass Fußgänger*innen und Radfahrer*innen bereits frühzeitig am Schiersteiner Hafen durch entsprechende Beschilderung auf die Teilsperrung des Deichwegs aufmerksam gemacht werden sollen. So soll verhindert werden, dass der Weg mit Ziel Walluf „umsonst“ beschritten wird. Hierzu soll rechtzeitig mit der zuständigen Straßenverkehrsbehörde Kontakt aufgenommen werden.

Weitere Infos über die Homepage Hessenwasser.


Schulbootshaus: Provisorium am Westhafen voraussichtlich unter Auflagen möglich

Auf der Regattawiese am Schiersteiner Westhafen darf voraussichtlich unter einigen Auflagen ein Provisorium als Ersatz für das marode Schulbootshaus aufgestellt werden.

Zum seit Dezember gesperrten Schulbootshaus im Schiersteiner Hafen zeichnen sich erste Lösungsansätze ab. Fest steht, dass das jetzige Schulbootshaus nicht mehr in Betrieb genommen werden darf. Zu groß sind die Schäden. Die Planung für einen Ersatzneubau an derselben Stelle hat inzwischen die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) Wiesbaden übernommen und bereits erste Planungsschritte unternommen. Da der Neubau noch mindestens anderthalb Jahre auf sich warten lassen dürfte, soll noch in diesem Frühjahr ein Provisorium errichtet werden.

Inzwischen besteht Hoffnung, dass bald auf der „Regattawiese“ im Westhafen ein Zelt zur Lagerung der Boote aufgebaut werden darf – allerdings unter strengen Auflagen und nur mit Ausnahmegenehmigung des Regierungspräsidiums Darmstadt. Denn die Wiese grenzt an ein Naturschutzgebiet, liegt im Trinkwasserschutzgebiet II und in der Hochwasserzone. Eine der Auflagen wird sein, das Provisorium so nah wie möglich an das Ufer zu stellen, damit die Wiese möglichst wenig betreten werden muss, um mit den Booten ins Wasser zu gelangen. Außerdem muss das geplante Zelt „durchströmbar“ sein. Das bedeutet, es muss vom Boden aus für 15 cm geöffnet bleiben. Ein Gitter ist allerdings erlaubt, um zu verhindern, dass Tiere sich in das Innere verirren.

Der Schwimmclub (SCW) stellt den Nutzern des Schulbootshauses für die Zeit, in der das Provisorium notwendig ist, seine Sanitäranlagen zur Verfügung.

Ein mobiler Steg soll zudem von der nördlich gelegenen Steintreppe aus, die am Westhafen zum Wasser führt, begehbar sein. Hierzu wird in den nächsten Wochen die Steintreppe, die durch mehrere Hochwasser stark unterspült ist, wiederhergestellt.

Da die „Regattawiese“ auch für Veranstaltungen genutzt wird, stehen nun noch Gespräche an, beispielsweise das Hafenkino „Schiff“ in diesem Jahr etwas weiter südlich auf der Wiese im Westhafen unterzubringen oder auf der Festwiese. Bereits im vergangenen Jahr musste das „Schiff“ auf die Festwiese umziehen, nachdem die Wiese im Westhafen wegen eines Hochwassers im Sommer unbenutzbar geworden war.

Nachdem die Details mit dem Zeltbauer geklärt sind, soll schnellstmöglich der Antrag zur Ausnahmegenehmigung beim Regierungspräsidium gestellt werden.

 

 


Schierstein räumt auf

Am 19. März räumt Schierstein mal wieder auf!

Hierzu informiert der Ortsring-Vorsitzende Volker Birck wie folgt:

Es ist wieder soweit – Schierstein räumt auf

Dank einiger immer noch aktiven und unbelehrbaren Zeitgenossen sieht es rund um den Schiersteiner Hafen und in unserer Gemarkung wieder einmal ziemlich wild aus. Aus diesem Grund wollen wir am Samstag, den 19. März 2022, ab 09:00 Uhr aufräumen.

Die Schiersteiner Jäger und die Storchengemeinschaft sammeln den Müll in der Gemarkung ein. Die Wassersportvereine, der Angelsportverein sowie alle sonstigen Vereine und fleißige Helferinnen/Helfer sammeln rund um den Hafen und am Rheinufer. Jeder, der mitmachen möchte, ist herzlich willkommen.

Der Ortsvorsteher wird ab 09.00 Uhr am Hans-Römer-Platz Handschuhe und Müllsäcke verteilen und, wenn nötig, hoffentlich hilfreiche und auf jeden Fall kostenlose Tipps, wo möglicherweise noch Müll liegen könnte bzw. noch niemand sammelt.

Der am Hafen gesammelte Müll sollte vorzugsweise in den Container an der Rampe am Osthafen geworfen werden. Die Sammler im westlichen Bereich können die Müllsäcke am Hans-Römer-Platz abstellen, diese werden ab 13.00 Uhr dort abgeholt.

Bitte keine weiteren Sammelpunkte einrichten und nach 13.00 Uhr keine Säcke mehr am HRP abstellen, da sonst der Müll über das Wochenende stehen bleibt.

Leider können wir aus bekannten Gründen auch in diesem Jahr keinen gemeinsamen Imbiss bzw. Getränke anbieten – wir holen das nach.

Viele Grüße und gutes Gelingen
Volker Birck
ortsring.schierstein@web.de

Zukunft Schierstein macht natürlich auch mit und bewirbt die Aktion mit Plakaten:


Schiersteiner Ortsbeirat tagt in Dotzheim

Corona und die unterschiedlichen Bestimmungen für Sitzungsräume in öffentlicher bzw. in privater Hand verschlagen den Schiersteiner Ortsbeirat zu seiner nächsten Sitzung leider wieder nach Dotzheim:

Mittwoch, 9. März 2022, um 19:00 Uhr,
Ortsverwaltung Dotzheim / Haus der Vereine, Saal im EG,
Im Wiesengrund 14,
65199 Wiesbaden-Dotzheim

Wir hoffen trotzdem auf den Besuch interessierter Menschen aus Schierstein. Insgesamt 15 Besucher*innen dürfen in den Saal - unter 3G-Bedingungen.

Zur Tagesordnung geht es hier:

https://piwi.wiesbaden.de/sitzung/detail/2817985/tagesordnung/oeffentlich

Tagesordnung

1. Geschäftsordnungsangelegenheiten

1.1  Tagesordnung

1.2  Mitteilungen des Vorsitzenden

1.3  Niederschrift über die Ortsbeiratssitzung am 08.12.2021 und 26.01.2022

1.4  Fraktionspost

2. Abriss Rheinwasseraufbereitungsanlage

3. Wiesbaden-Schierstein, Stielstraße 11, Anbau eines dreigeschossigen Bürogebäudes an ein bestehendes Bürogebäude, Neubau eines eingeschossigen Parkdecks

22-V-63-0002 Teilnahme Dez. IV

4. Verkehrsüberwachung in Schierstein

Teilnahme Dez. V

5. Perspektivfläche West

6. Reichsapfelstraße / Schiffergasse Fahrradbügel

7. Gehrecht barrierefreier Weg am Osthafen [alle Fraktionen] 22-O-22-0008

8. Fuß- und Radweg unter der Schiersteiner Brücke [Bündnis 90 / Die Grünen] 22-O-22-0009

9. Bericht AG Freizeit, Soziales und Bürgerbeteiligung

9.1 Verkehrssichere Gestaltung des Flaggenpodests an der Dieter-Horschler-Promenade [AG Freizeit,

Soziales und Bürgerbeteiligung] 22-O-22-0010

10. Bericht AG Jugend, Schule und Kultur

10.1 Geschwindigkeit-Anzeigetafel[OBMMahler] 22-O-22-0011

11. Bericht AG Bau, Verkehr und Infrastruktur

12. Bericht AG Umwelt, Klima und Sauberkeit

Finanzmittel

13.1 Finanzmittel

  • Saalnutzung Kath. Kirchengemeinde Bürgerinformation 08.11.2021

13.2 Finanzmittel

  • Müllsäcke/Handschuhe für „Schierstein räumt auf“

13.3 Finanzmittel

  • Differenz für die Anschaffung eines Laptops für die Arbeitsgruppen

14. Verschiedenes


Infos zum Schiersteiner "Westfeld" gefordert

Das „Westfeld“ soll offenbar zeitnah überplant und bebaut werden. Selbst konkrete Anwärter für Teilflächen dürften bereits in den Startlöchern stehen. Der Schiersteiner Ortsbeirat ist bislang über all das nicht offiziell informiert worden.

Bisher war aus dem „Integrierten Stadtentwicklungskonzept Wiesbaden 2030+“ nur bekannt, dass sich im „Westfeld“ (Freudenberger Hang) ein Potenzial von ca. 3.000 neuen Wohneinheiten zuzüglich Potenzialen für Gewerbe biete. „Nur ein Gedankenspiel“ sei das, hieß es noch in einem Zeitungsbericht Anfang 2019. In einer Antwort des Oberbürgermeisters vom 10. Februar 2022 auf eine Anfrage des Stadtverordneten Hartmut Bohrer wurde es nun aber detaillierter. Auf die Frage, welche Landesbehörden in Erwägung ziehen, ihre Standorte in Wiesbaden dorthin zentralisieren zu wollen, antwortete der Oberbürgermeister jetzt: „Nach Kenntnis des Stadtplanungsamtes besteht seitens des Landes die Absicht, einen Teil der Landespolizeilichen Einrichtungen an einem Standort in Wiesbaden zu zentralisieren. In ersten Gesprächen mit den Landesbehörden wurden diese darum gebeten, zunächst den Bedarf vertieft zu erheben.“

Dem Vernehmen nach sollen auch bereits Gespräche zwischen Stadtplanungsamt und einzelnen Rathausfraktionen stattgefunden haben, in denen weitere Details zur konkreten Bebauung und Nutzung der Flächen besprochen wurden.

Zwar dürfte es noch Jahre dauern, bis die Bagger im Westfeld rollen, doch dass die Stadt aktuell an Plänen für die Bebauung arbeitet und der Flächennutzungsplan entsprechend geändert werden soll, daran dürfte kein Zweifel mehr bestehen. „Die erforderlichen, vertiefenden Untersuchungen durch das Stadtplanungsamt“ werden vorbereitet, heißt es dazu im Antwortschreiben des Oberbürgermeisters.

Bislang wurde der Schiersteiner Ortsbeirat in keiner Weise in die Überlegungen mit einbezogen. Und das obwohl dieser bereits in seiner Sitzung am 6. Oktober 2021 einen Antrag der Fraktion Zukunft Schierstein beschlossen hatte, mit dem der aktuelle Stand der Planungen erfragt werden sollte. Eine Antwort des als Dezernent für Stadtentwicklung zuständigen Oberbürgermeisters Gert-Uwe Mende gab es bis heute für die Schiersteiner nicht. Dabei sollte die frühzeitige Einbindung der beiden betroffenen Stadtteile Schierstein und Dotzheim selbstverständlich sein. Immerhin ist mit erheblichen Veränderungen für beide Ortsteile zu rechnen, die von dem 125 ha großen Gebiet zwischen der Siedlung „Sauerland“ im Norden, der Schönaustraße im Westen, der Saarstraße im Osten und der A66 im Süden ausgehen. Eine offene Diskussion zur Bebauung, zum Verkehr und zu Klimaaspekten sollte spätestens jetzt beginnen.

Mehr zum "Westfeld" gibt es hier:

https://zukunft-schierstein.de/perspektivflaeche-west-buergerinitiativen-zum-freudenbergerger-hang-zwischen-schierstein-und-dotzheim/