Die Erich Kästner-Schule und der 35. Mai

Die EKS im natürlichen Selbstsanierungsprozess

Spätestens seit Erich Kästners Buch „Der 35. Mai“ wissen wir: Am 35. Mai kann einfach alles passieren – auch die ungewöhnlichsten Dinge. Vielleicht sogar eine Schulsanierung – und noch dazu in Schierstein! Hört sich verrückt an? Nein, denn offenbar befindet sich die Erich Kästner-Schule (EKS) in einem „natürlichen Selbstsanierungsprozess“. Wie wir darauf kommen? Ein Schreiben des Schuldezernenten Axel Imholz legt diese Vermutung nahe, denn das Schuldezernat will für die Erich Kästner-Schule eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen und schreibt dazu: „Grundlage für diese Studie ist der Auftrag, […] den gesamten Gebäudezustand der Pavillons zu untersuchen.“

Machbarkeitsstudie, Gebäudezustand der Pavillons an der EKS? Das hatten wir doch schonmal!

Nämlich genau vor sieben Jahren:

Damals schon hatte die Stadt Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben. Der Architekt Mariano Rincon hielt in der Machbarkeitsstudie vom 8. April 2014 auch sehr detailliert den (teils verheerenden) Zustand der einzelnen Gebäude fest:

Seiten 9 und 10: „Die fünf Pavillonbauten sind erkennbare Fertigteilbauten mit jeweils zwei Pultdachteilen. […] An der Südfassade der zwei südlichen Pavillons wurden in den 90er-Jahren eine 2-Scheiben-Verglasung in die Holzfenster eingebaut. An den restlichen Südfassaden und allen Nordfassaden befinden sich komplett marode Holzfenster mit der originalen 1-Scheiben-Verglasung. Teilweise rankt die Außenvegetation durch die maroden Fenster in die Räume. […] Die Elektroinstallationen entsprechen dem Stand von 1970. In zwei Pavillons wurden die Toilettenanlagen saniert. Bei den restlichen Pavillons sind die Toiletten gesperrt, da sie aufgrund des maroden Zustands unbenutzbar sind.“

Seite 18: „[…] Sanierungsmaßnahmen für die Schulpavillons wären außerdem unverhältnismäßig kostenaufwändig auf Grund des unwirtschaftlichen Verhältnisses zwischen Nutz- und Hüllfläche.“

Diese – sieben Jahre alte – Bestandsaufnahme legt uns als Laien bei oberflächlicher Betrachtung den Schluss nahe: Da hilft nur noch abreißen!

Die Fachämter unserer Stadt haben allerdings offenbar andere Erkenntnisse, die sie leider in dem Brief an den Ortsbeirat nicht mit uns teilen, die aber dem Schulamt vielleicht sagen: „Da geht noch was mit den Pavillons. Einfach nochmal prüfen.“

Über die Erkenntnisse des Schuldezernats können wir nur spekulieren und vermuten, dass die Pavillons der Erich Kästner-Schule nach vielen Jahren ohne menschlichen Eingriff in die Bausubstanz in einen „natürlichen Selbstsanierungsprozess“ übergegangen sind. Bei kontaminierten Böden soll es durchaus sowas geben – wenn man nur lange genug wartet - und das tun wir ja inzwischen auch bzgl. der Sanierung der EKS: Warten.

Recherchen haben ergeben: Der Fachbegriff für „Sanierung durch Warten“ ist „Natürliche Attenuation“. Nicht herausfinden konnten wir, ob es diesen wundersamen Prozess auch bei Schulgebäuden gibt. Ob Gebäude nach sieben Jahren ganz ohne menschliches Zutun (Renovierungs- und/oder Sanierungsmaßnahmen) wieder schön werden, das soll wohl jetzt mit der erneuten Machbarkeitsstudie an der EKS herausgefunden werden.

Wir fürchten, das Ergebnis könnte sein: Es gibt natürliche Selbstsanierung bei Schulgebäuden, aber: nur am 35. Mai! Da der im Jahr 2021 – wenn es ihn gab – leider schon vorbei ist und evtl. erst im Jahr 2035 wieder ein 35. Mai stattfindet, hat

Zukunft Schierstein zur nächsten Ortsbeiratssitzung am 16. Juni 2021 vorsichtshalber mal folgendes beantragt:

„[…] Es sind daher umgehend Planungen zur Ertüchtigung der Erich Kästner-Schule aufzunehmen unter Berücksichtigung von Synergien mit der Hafenschule. Sollte die Verwaltung die Situation anders beurteilen und an der Vorstufe „Machbarkeitsstudie“ festhalten, bitten wir um die umgehende Erläuterung der Gründe hierfür.

Die Überprüfung des Zustands der Pavillons an der Erich Kästner-Schule ist entbehrlich und soll, um weiteren Verzögerungen vorzubeugen, nicht stattfinden, denn

  • die Pavillons sind in einem erkennbar sehr schlechten baulichen Zustand – belegt bereits durch die Machbarkeitsstudie von 2014.
  • sie verhindern die Errichtung des notwendigen Sporthallenneubaus an der vom Ortskern abgewandten Seite, an der Kleinaustraße.“

Zum kompletten Antrag zur „Weiterentwicklung der Schullandschaft in Schierstein“ geht es hier:
https://zukunft-schierstein.de/wp-content/uploads/2021/06/06-2021-Antrag-Schulen.pdf

Und wer lieber ein schönes Buch liest - Buchempfehlung hier:
https://www.genialokal.de/Produkt/Erich-Kaestner/Der-35-Mai_lid_36806162.html?storeID=schierst 

Christina Kahlen-Pappas


Machbarkeitsstudien für Erich Kästner- und Hafenschule beauftragt

In einem Schreiben an den Ortsbeirat Schierstein hat Schuldezernent Axel Imholz über den aktuellen Planungsstand für die "Ertüchtigung" von Hafen- und Erich Kästner-Schule an ihren jeweiligen Standorten informiert.

Das komplette Schreiben finden Sie HIER:

Bericht Dez. III 18.05.2021

Kernaussage des Schreibens ist, dass für beide Schulen Machbarkeitsstudien erstellt werden sollen - unter anderem unter der Prämisse, dass ein gemeinsamer Turnhallenstandort an der Erich Kästner-Schule entstehen soll, für den eine "handballtaugliche" 2,5-Feld-Halle eingeplant werden soll:

Dem Schreiben von Dezernent Imholz war ein Antrag von Zukunft Schierstein vorausgegangen, dem der Ortsbeirat in seiner konstituierenden Sitzung einstimmig zugestimmt hatte:

https://zukunft-schierstein.de/wp-content/uploads/2021/04/04-2021-Antrag-Hafenschule-Sachstand.pdf

siehe auch: 21-O-22-0002


Bericht zur Sondersitzung des Schiersteiner Ortsbeirats am 6. Mai 2021

Die Sondersitzung des Schiersteiner Ortsbeirats mit dem Schwerpunktthema Haushaltsanmeldungen war am Donnerstag, 6. Mai 2021, leider schlecht besucht. Einige Bürger*innen hatten offenbar die Fahrt nach Dotzheim gescheut, da bei der vorherigen Sitzung am 21. April viele keinen Platz mehr bekommen hatten. Die Presse hatte sich vorab aus Zeitgründen entschuldigt. Außer 14 Ortsbeiratsmitgliedern (Thomas Mahler fehlte) waren Frau Seel und Herr Seul von der Ortsverwaltung anwesend, aber nur ein einziger Gast:

Ab 1. August neuer "Schutzmann vor Ort"

Patrick Brzosa, der ab 1. August unser „Schutzmann vor Ort“ für Schierstein, Biebrich und Amöneburg sein wird. Aktuell ist Herr Brzosa noch als Jugendsachbearbeiter der Polizei in diesen Ortsteilen zuständig.

Claudia Wagner rückt im Ortsbeirat nach

Als neues Mitglied im Ortsbeirat nahm erstmals Claudia Wagner an der Sitzung teil. Sie ist Nachrückerin für Katja Hammer, die aus persönlichen Gründen ihr Mandat abgeben musste – siehe: https://zukunft-schierstein.de/katja-hammer-gibt-ortsbeiratsmandat-an-claudia-wagner-ab/

Für die Anmeldungen des Ortsbeirats zum Doppelhaushalt 2022/2023 hatten alle Fraktionen – darunter SPD und Grüne gemeinsam – vor der Sitzung Vorschläge eingereicht, die nun diskutiert und zu Anmeldungen des gesamten Ortsbeirats zusammengefügt wurden:

Anmeldungen des Ortsbeirats Schierstein für den Doppelhaushalt 2022/2023
(Gedächtnisprotokoll – der genaue Wortlaut kann abweichen)

  1. Mittel für die Planung/Umsetzung des Aus- und Neubaus von Hafenschule und Erich Kästner-Schule sowie Errichtung einer Sporthalle mit mindestens drei Feldern, jeweils mit ausreichenden Parkmöglichkeiten, unter Beachtung der ökologischen Bauweise nach dem Stand der Technik
  2. Haushaltsmittel für Maßnahmen „rund um den Hafen“
  • Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Bebauungsplan Osthafen insbesondere unter Beachtung der zugesagten Zusatzvereinbarungen bei der Beratung über den Bebauungsplan „Osthafen“ – Punkt 27.1 der öffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 17. September 2020 – sowie einer deutlichen Verkehrsberuhigung.
  • Getrennter Fuß-/Radweg von Biebrich (verlängerter Uferstraße) bis zum Hans-Römer-Platz als Fahrradstraße
  • Gestaltung der Flächen unter der Schiersteiner Brücke (Parkplätze & mehr)
  • Umsetzung der machbaren Vorschläge im Rahmen der Bürgerbeteiligung Rheinuferkonzept
  • Maßnahmen im Rahmen des Regionalparks Rhein-Main
  • Weitere Renaturierung der Bismarksaue
  • Verbesserung der Wasserqualität, Entschlammung und Entgiftung des Hafens
  • Erweiterung der bestehenden Toilettenanlage am Hans-Römer-Platz sowie Bau je einer Toilettenanlage am Westhafen und im Einzugsbereich der Bismarksaue und des neuen Parkplatzes unter der Autobahnbrücke
  • Mittel für einen Ersatz des defekten schwimmenden Schulbootshauses im Westhafen
  • Renaturierung des Lindenbachs
  • Barrierefreier Zugang zur Rheinlounge
  • Westhafen: Beseitigung der Schäden an der Uferböschung
  1. Straßenbauliche Maßnahmen und Verkehr
  • Mittel für die Erweiterung der Fußgängerzone auf den gesamten Bereich der Hafenstraße sowie die entsprechende Gestaltung und Möblierung
  • Mittel für die Sanierung von schadhaften Fahrbahndecken in Schierstein
  • Mittel für die vorgesehenen Lärmschutzmaßnahmen im Bereich der Schiersteiner Brücke (Westseite). Darüber hinaus Lärmmessungen und Mittel für die Realisierung von Lärmschutz an den Autobahnen A 643 und A 66 und der Bahnstrecke im Bereich Schierstein
  • Ganzheitliches Konzept zur Regelung des fließenden und ruhenden Verkehrs in Schierstein
  • Bereitstellung von Mitteln zur attraktiven und (bei Starkregen) überschwemmungssicheren Gestaltung der Bahnunterführung Saarstraße als Eingangsportal nach Schierstein
  1. Mittel für Maßnahmen rund um den Schiersteiner Bahnhof
  • Barrierefreiheit
  • Parkplätze für Rad (abschließbar) und Auto (Park&Ride)
  • Ladestationen für Rad und Auto
  • Busanbindung
  • Beseitigung des Unrats auf den Grundstücken an der Freudenbergstraße (zwischen Bahn und Stielstraße) und Anlage der Grundstücke
  1. Verschiedenes
  • Mittel für den Erhalt der Ortsverwaltung
  • Erhalt der Ortsbeiratsmittel
  • Planungsmittel für den Erhalt und Nutzung des Fritz-Brüderlein-Haus, z.B. für ein Mehrgenerationenprojekt oder Vereinsarbeit
  • Mittel für die Sanierung der Gebäude auf dem Friedhof sowie der Friedhofsmauer und für eine weitere Urnenwand
  • Mittel für die Gestaltung der restlichen Flächen an der Sportstätte Saareck, einschließlich des Bereichs des Jugendplatzes (Skaterbahn)
  • Übertragung der Mittel zur Durchführung der Bürgerbeteiligung Masterplan lebenswertes Schierstein
  • Gestalterische Aufwertung der Karl-Bremser-Anlage

Die Benennung einer/eines Stadtteiljugendbeauftragten wurde vertagt. Walter Richters teilte mit, dass der bisherige Stadtteiljugendbeauftragte Thomas Mahler für diese Position nicht mehr zur Verfügung stehe.

Ebenso wurde die Benennung eines/einer Integrationsbeauftragten vertagt.

Die Ortsbeiratsmitglieder einigten sich darauf, künftig vier Arbeitsgruppen des Ortsbeirats zu etablieren.

Die Aufteilung soll sein:

  • AG Jugend, Schule und Kultur
  • AG Umwelt, Klima und Sauberkeit
  • AG Bau, Verkehr und Infrastruktur
  • AG Freizeit, Soziales und Bürgerbeteiligung

Schließlich verabschiedete der Ortsbeirat einstimmig den gemeinsamen Antrag aller Fraktionen, der sich mit den Flugbewegungen über Schierstein befasst.
Hier geht es zum gemeinsamen Antrag:

05-2021, Gemeinsamer Antrag Airfield Erbenheim


Ortsbeiratssitzung: Haushaltsanmeldungen und Antrag zu Flugrouten

Am Donnerstag, 6. Mai 2021, findet um 19 Uhr eine "Sondersitzung" des Ortbeirats statt - wieder in Dotzheim.
Hier geht es zur Tagesordnung:

https://piwi.wiesbaden.de/sitzung/detail/2685559

Hauptthema werden die Haushaltsanmeldungen des Ortsbeirats sein.
Dazu hat Zukunft Schierstein sich bislang folgende Gedanken gemacht, die wir gerne in der Sitzung einbringen möchten:

Zukunft Schierstein, Vorschläge zum Haushaltsplan 2022/2023

Darüber hinaus gibt es aber auch einen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen, der sich mit den Flugbewegungen über Schierstein befasst.
Hier geht es zum gemeinsamen Antrag:

05-2021, Gemeinsamer Antrag Airfield Erbenheim


Nachgefragt - Schulstandort Osthafen?

Aktuell plant die Stadt Wiesbaden die bauliche Erweiterung der Hafenschule und der Erich Kästner-Schule an ihren Standorten. Zukunft Schierstein fordert diese Variante bereits seit vielen Jahren und unterstützt die aktuellen Planungen.

In Schierstein wird nun aber teilweise darüber diskutiert, ob nicht die Erich Kästner-Schule und/oder die Hafenschule auf dem östlichsten Grundstück am Osthafen im Sondergebiet 3 (SO 3) neu gebaut werden könnten. Wir hatten dazu bereits einen Beitrag veröffentlicht: Schule(n) am Osthafen?

Christian Lahr, Bildungsplaner der Stadt Wiesbaden, hatte diese Möglichkeit bereits in der Ortsbeiratssitzung am 16. Dezember verneint.

Zukunft Schierstein hat nach den Details gefragt, um seine Aussage besser nachvollziehen zu können.
Wir wollten wissen:

  1. wie groß das SO 3 ist,
  2. wieviel qm Grundfläche in etwa für den Neubau der Hafenschule notwendig wären und
  3. wieviel Platz die Erich Kästner-Schule benötigen würde.

Am 2. Februar erreichte uns eine ausführliche Mail von Herrn Lahr, mit der er "nach Rücksprache mit weiteren Fachämtern der Stadt", unsere Fragen beantwortet hat:

"Das Gebiet SO 3 ist ca. 2.500 qm groß, für den Neubau einer Grundschule präferieren wir eine Grundfläche von ca. 6.000 qm, eine weiterführende 4-zügige Schule planen wir auf ca. 10.000 qm ein. Diese Werte können natürlich variieren, wenn im Bestand (um)geplant wird.

Bei dem Gebiet SO3 kommen aber auch noch weitere Faktoren hinzu, die uns von einer Schulplanung absehen lassen: Zum einen ist auch dieses Gebiet von Gewerbeflächen umgeben, was bei dem weitaus größeren Grundstück östlich der Autobahnbrücke, das für einen Neubau der EKS vorgesehen war, auf breite Kritik gestoßen ist und das an dieser Stelle direkt in Nachbarschaft zur Grundschule auch bzgl. des Lärms nicht unproblematisch sein könnte. Hinzu kommt: das SO 3 hat eine Gesamtfläche von ca. 2.500 qm. Bei der GRZ von 0,5 ergibt das 1.250 qm Grundfläche und bei der GFZ von 1,5 eine maximale Brutto-Geschossfläche 3750 qm + 0,75x 1250 qm (Staffelgeschoss ohne Anrechnung auf GFZ): 4687,5 qm.

Bei der gesamten Länge des Baufensters bedeutet das, dass ein Gebäude mit 78,3 m Länge und ca. 16 m Breite (78x16= 1250) entstehen muss, also nahezu das gesamte Baufenster bebaut ist. Und nur die Randflächen von 3m nach Norden und ca. 6m nach Süden frei bleiben sowie die Grundstücksecke zum Hafenweg. Das heißt, es bliebe kein Platz für einen Schulhof, auch die nachzuweisenden Stellplätze (Autos und Fahrräder) wären nur schwer zu realisieren. Schließlich lieg das Gebiet am äußersten Rand des Grundschulbezirks, was in puncto Schulweglänge und –sicherheit zumindest keine Verbesserung darstellt.

Wir werden daher aus all den o.a. Gründen zunächst die bauliche Erweiterung der Hafenschule am bisherigen Standort prüfen und dem Ortsbeirat wie angekündigt über die Ergebnisse dieser Prüfung berichten."


Wie still ruht der See am Osthafen?

Am Mittwoch, 27. Januar 2021, haben sich Ortsbeiratsmitglieder zu einem informellen Video-Austausch getroffen. Die reguläre für diesen Abend geplante Ortsbeiratssitzung ist entfallen.

Zukunft Schierstein hatte in einem Beitrag daran erinnert, dass aktuell einige Fragen offen sind – unter anderem:

  • Wie geht es weiter mit unseren Schulen, gibt es schon erste Erkenntnisse zum Verbleib von Hafenschule und Erich Kästner-Schule an ihren Standorten?
  • Vor vier Monaten wurde der Bebauungsplan Osthafen beschlossen. Hat bereits ein Investor einen Bauantrag gestellt? Gibt es inzwischen Interessenten für die Grundstücke am östlichen Ende des Areals?
  • Bereits Ende 2019 wurde über die Entwicklung des Grundstücks an der Freudenbergstraße hinter dem Bahnübergang diskutiert. Anwohner berichteten, dass es Gerüchte über den Verkauf des Grundstücks der Firma Georg Luh und der Pferdewiese daneben gebe. Gibt es hierzu Neuigkeiten?

Der stellvertretende Ortsvorsteher, Walter Richters, teilte am Freitag mit, dass alle drei Punkte mit "Nein" zu beantworten seien.

Unbekannt ist auch, ob oder wann der Magistrat der Stadt Wiesbaden den versprochenen Gesellschafterbeschluss zu den Bauhöhen und Baubreiten am Osthafen bei der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) erwirkt hat.

Kurz erklärt:
Die SEG vermarktet die Grundstücke am Osthafen - verkauft also an Investoren, die Büros bauen wollen, oder baut selbst und verkauft dann. Der Gesellschafterbeschluss soll die Stadtentwicklungsgesellschaft verpflichten, bestimmte Bauhöhen und -breiten am Osthafen nicht zu überschreiten. Daran könnten dann auch zukünftige Investoren, die selbst bauen wollen, gebunden werden.

Doch Investoren, die ohne diese Bindung aus dem Gesellschafterbeschluss Grundstücke kaufen, können den Bebauungsplan voll ausschöpfen und die befürchteten "Hochhäuser" und "Bauriegel" an den Hafen setzen. Darum ist es wichtig, dass der Magistrat der Stadt Wiesbaden schnellstmöglich (eigentlich schon vor vier Monaten) die SEG anweist, den Gesellschafterbeschluss zu fassen. Ansonsten wird jede Eingriffsmöglichkeit, die uns im vergangenen September vollmundig in den Zusatzanträgen der Koalitions-Parteien zum Bebauungsplan versprochen wurde, hinfällig.


Zukunft Schierstein plädiert für Info-Livestream aus dem Ortsbeirat

Coronabedingt fällt erneut eine Ortsbeiratssitzung in Schierstein aus. Diesmal ist der Termin am 27. Januar 2021 betroffen. Alternative könnte ein Online-Angebot sein. Eine offizielle Videositzung mit Beschlüssen scheint nach den Vorgaben des Landes Hessen zwar nicht erlaubt zu sein. Doch nichts spräche gegen einen Livestream, bei dem der Ortsvorsteher den Ortsbeirat und interessierte Bürger*innen über die neuesten Entwicklungen informiert und sich dazu austauscht – ohne Beschlüsse zu fassen.

Der Oberbürgermeister macht es ja schon länger vor und bietet Online-Sprechstunden an. Diese Sprechstunden sind sogar noch nach ihrem Ende im Netz abrufbar: https://www.wiesbaden.de/rathaus/stadtpolitik/oberbuergermeister/buergersprechstunde.php

Genau in diesem Rahmen darf und kann sicher auch ein Ortsvorsteher bzw. ein Ortsbeirat informieren.

Die Mitglieder des Schiersteiner Ortsbeirats treffen sich zwar am 27. Januar zu einer „informellen“ Online-Sitzung zwecks Informationsaustauschs und ohne Beschlüsse oder Teilnahmepflicht. Für die Bürger*innen  gibt es aber keinen Zugang.

Auf Anfrage bei Ortsvorsteher Urban Egert teilte dieser bereits vergangene Woche mit, dass der Ortsbeirat noch keine Lizenzversion für eine Online-Sitzung habe, die eine “virtuelle” Teilnahme der Bürger*innen ermöglichen würde. Die Lizenz sei aber beantragt.

Zukunft Schierstein hofft, dass diese Lizenz dann bald da ist. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass in etwas mehr als einem Monat, am 3. März, auch die nächste geplante Ortsbeiratssitzung entfällt oder wieder nur eine Handvoll Gäste im Dotzheimer Bürgerhaus erlaubt sein werden, ist groß. Schade wär’s, denn gerade das ist auch die letzte Sitzung des amtierenden Ortsbeirats vor der Ortsbeiratswahl am 14. März.

Auch wenn dann (online) wieder keine Beschlüsse getroffen werden können, so steht doch in Schierstein genug Interessantes auf der Agenda, wozu die Menschen vor Ort auf Infos hoffen – unter anderem:

  • Wie geht es weiter mit unseren Schulen, gibt es schon erste Erkenntnisse zum Verbleib von Hafenschule und Erich Kästner-Schule an ihren Standorten?
  • Vor vier Monaten wurde der Bebauungsplan Osthafen beschlossen. Hat bereits ein Investor einen Bauantrag gestellt? Gibt es inzwischen Interessenten für die Grundstücke am östlichen Ende des Areals?
  • Bereits Ende 2019 wurde über die Entwicklung des Grundstücks an der Freudenbergstraße hinter dem Bahnübergang diskutiert. Anwohner berichteten, dass es Gerüchte über den Verkauf des Grundstücks der Firma Georg Luh und der Pferdewiese daneben gebe. Gibt es hierzu Neuigkeiten?


Schule(n) am Osthafen?

Ein Leserbrief im Wiesbadener Kurier hat in Schierstein viel Beachtung gefunden: Heinz Bähr schlägt darin vor, den Neubau der Schule auf dem Osthafengelände zu realisieren. Zukunft Schierstein greift diesen Gedanken gerne auf und erläutert die Sicht der Bürgerinitiative.

Aktueller Stand

Aktuell prüft die Stadt Wiesbaden die Sanierung und Erweiterung von Erich Kästner- und Hafenschule an ihren jetzigen Standorten. Zukunft Schierstein fordert seit Jahren genau das: den Erhalt und die Erneuerung der beiden Schulen an ihren Standorten. Wenn der jetzt (endlich auch von der Stadt) verfolgte Plan gelingt, besteht aus unserer Sicht kein Grund, die Option Osthafen in Betracht zu ziehen.

Vorteil Osthafen

Natürlich hätte der Vorschlag den Vorteil, dass der Osthafen (zum Teil) statt für Bürobauten für das Schiersteiner Gemeinwohl genutzt werden könnte. Das ist absolut verständlich. Aber macht es Sinn, diesen „Vorteil“ gegen den Erhalt der Standorte der beiden Schulen zu „stellen“?

Nach einem Jahrzehnt Stillstand beim Schulneubau in Schierstein wird endlich die naheliegendste und aussichtsreichste Lösung geprüft, beide Schulen an ihren Standorten zu sanieren und zu erweitern. Zukunft Schierstein möchte dieser Lösung eine Chance geben.

Plan D

Selbstverständlich müssen wir aber vorausschauend mit dem Thema umgehen. Bereits zweimal sind „Ideen“ (Plan A und Plan B) der Stadt bzgl. der Schulen gescheitert. Beide Male hatte Zukunft Schierstein schon vorab darauf hingewiesen, dass die Pläne sehr wahrscheinlich nicht „funktionieren“ werden. Beide Male haben wir Recht behalten. Vielleicht haben wir ja auch ein drittes Mal Recht und beide Standorte können erhalten bleiben (Plan C).
Trotzdem: Was, wenn wir diesmal nicht „Recht behalten“? Für diesen Fall braucht es Plan D.

Option Schulbau am Osthafen

Überhaupt möglich wäre der Schulbau vermutlich nur im Sondergebiet 3 (SO 3) – also im östlichsten schmalen Stück des Osthafens. Denn nur für dieses Gebiet gelten nicht die Einschränkungen, auf die sich die Stadt in den Verhandlungen mit Fischer Chemie eingelassen hat.

Christian Lahr, Bildungsplaner der Landeshauptstadt Wiesbaden, hat in der Ortsbeiratssitzung am 16. Dezember 2020 bestätigt, dass der Schulbau höchstens im SO 3 möglich sei. Trotzdem schloss er den Standort für den Schulbau aus. Das Grundstück im Sondergebiet 3 des Osthafens sei schlichtweg zu klein dazu. Wie groß das Grundstück ist und wieviel Platz der Neubau beider oder einer der beiden Schulen benötigt, hat er jedoch nicht mitgeteilt.

Wichtige Daten fehlen

Zukunft Schierstein hat darum in einem Schreiben vom 25. Januar 2021 Herrn Lahr um Auskunft darüber gebeten:

  1. Wie groß das Grundstück im Sondergebiet 3 am Osthafen ist,
  2. wieviel qm Grundfläche in etwa für den Neubau der Hafenschule notwendig wären und
  3. wieviel Platz die Erich Kästner-Schule benötigen würde.

Mit der Grundstücksgröße des SO 3 „steht und fällt“ vermutlich die Option Osthafen. Solange diese Daten fehlen, lässt sich nichts über die Eignung des Osthafens für den Schulneubau sagen.

Ob diese Option überhaupt eine gute Option wäre, hängt wiederum von vielen weiteren Faktoren ab, die im Detail und vor allen Dingen mit den Betroffenen (den Schulgemeinschaften) durchdacht werden müssten.

Was wollen die Schulen?

Wie die Schulen zu einer solchen Verlegung an den Osthafen stehen würden, wissen wir (noch) nicht.

Aktuell entspricht die Sanierung an Ort und Stelle, die gerade in Prüfung ist, offenbar den Wünschen der beiden Schulgemeinschaften.

Die Erich Kästner-Schule hat sich nie gegen die Campuslösung gesträubt, die mit dem Verbleib der Schule an ihrem jetzigen Standort verbunden gewesen wäre. Darum scheint unwahrscheinlich, dass sie sich jetzt gegen eine Lösung stellt, die ihren Verbleib im Ortskern genauso bzw. sogar noch mit mehr Platz sichert.

Die „Ertüchtigung der Hafenschule an ihrem Standort“ entspricht ebenfalls dem seit langer Zeit immer wieder vorgetragenen Wunsch der Schulgemeinschaft der Hafenschule und vieler Schiersteiner*innen.

Hierzu gab es vor einigen Jahren Umfragen (direkt an der Schule) und sogar eine Petition mit hoher Beteiligung und sehr klarem Ergebnis für den Erhalt der Hafenschule an ihrem Standort.

Auch nach Informationen von Herrn Lahr (Schulamt) bei der letzten Ortsbeiratssitzung haben sich beide Schulleiter*innen positiv zu der Idee geäußert, die Schulen an Ort und Stelle zu sanieren und zu erweitern. Der Schulleiter der EKS habe sich sogar deutlich gegen eine Verlagerung auf das Grundstück neben der Autobahnbrücke auf Biebricher Seite ausgesprochen.

Wenn die beiden Schulen die Sanierung und Erweiterung an ihren Standorten selbst befürworten, dann sollte – zumindest aus pädagogischer Sicht – nichts  dagegen sprechen.

Machbarkeit: „Erhalt beider Schulen an ihren Standorten“

Dass die Erich Kästner-Schule an ihrem jetzigen Standort auf fast 15.000 qm Fläche saniert und erweitert werden kann, steht außer Frage.

Wir gehen davon aus, dass dies auch für die Hafenschule zutrifft.

Zukunft Schierstein hat von Beginn an darauf hingewiesen, dass es möglich ist, die Hafenschule an ihrem jetzigen Standort zu sanieren und zu erweitern. Siehe dazu auch : https://zukunft-schierstein.de/einfach-mal-die-kirche-im-dorf-lassen-und-die-schulen-auch/ und https://zukunft-schierstein.de/unsere-themen/schulcampus-und-dreifeldersporthalle/

Der Schiersteiner Ortsbeirat hat indes ein anderes Konzept favorisiert: die „Campus-Lösung“. Grund dafür war wohl die Hoffnung, so die EKS schneller sanieren zu können und eine größere Turnhalle zu erhalten. Beide Argumente sind allerdings seit Jahren hinfällig.

Es steht vollkommen außer Frage, dass beide Schulen erweitert und saniert werden müssen und sollen. Das spiegelt sich auch darin wider, dass beide Schulen bereits seit 2017 auf demselben Platz der Prioritätenliste der Stadt für den Schulbau stehen.

Wenn ab und an zu lesen ist, dass „die EKS nicht hinten runterfallen darf“, dann entbehrt das aktuell jeder Grundlage. Nichts weist darauf hin, dass eine der beiden Schulen bevorzugt behandelt werden würde.

Bzgl. der Turnhalle ist es so, dass die aktuelle Prüfung von einer gemeinsamen Halle für beide Schulen am Standort der EKS ausgeht. Die größere Halle wäre also auch beim Verbleib beider Schulen an ihren Standorten gewährleistet bzw. sogar ein „Muss“, um den Bedarf beider Schulen zu decken.


Zehn Eckpunkte zur Kommunalwahl 2021 für den Ortsbeirat Schierstein

Unter Beachtung der folgenden zehn Eckpunkte möchte die Initiative Zukunft Schierstein sich – ab April 2021 auch direkt im Ortsbeirat – weiterhin in engem Austausch mit den Schiersteiner*innen für unseren Ort einsetzen.

Unsere zehn Eckpunkte für die Arbeit im Ortsbeirat: 

  1. Bürgerbeteiligung

Die Kommunikation mit den Bürger*innen vor Ort ist gerade für die Planung und Umsetzung von Großprojekten enorm wichtig. Umwälzungen im Ortskern oder gravierenden Eingriffen in das Ortsbild muss die Akzeptanz der Menschen in Schierstein vorausgehen. Wir wollen regelmäßig – mindestens halbjährlich – Bürgerversammlungen abhalten bzw. im Ortsbeirat mitorganisieren. Thematisch offen oder zu bestimmten Themenkomplexen können wir so, nach Möglichkeit unterstützt durch Fachleute, gemeinsam an komplexen Fragestellungen und Forderungen für Schierstein arbeiten. Der Kontakt zu Bürgerinitiativen und speziell betroffenen Personengruppen (z.B. Gastronom*innen, Einzelhändler*innen, Schulgemeinschaften, Vereinen) ist uns wichtig.

Zusammen geht mehr – auch das ist eine Form der Bürgerbeteiligung: Unsere Lichterdemo im September 2020

 

  1. Transparent handeln

Sofern wichtige Entscheidungen anstehen, werden wir diese und unsere Haltung dazu bereits im Vorfeld transparent machen, um eine offene Diskussion mit und unter den Menschen in Schierstein zu ermöglichen.

 

  1. Umweltschutz, Klimaschutz und Klimaanpassung

Schierstein ist ein intensives innerstädtisches Überwärmungsgebiet mit eingeschränktem Luftaustausch, also ein Hotspot des Klimawandels in Wiesbaden. Flächenversiegelung (Bebauung), die zusätzlich zur Hitzebildung beiträgt, wollen wir konsequent stoppen. Entsiegelungen/Begrünungen – wo immer möglich – müssen Priorität vor jeglicher zusätzlichen Bebauung haben. Freiflächen sollen nicht länger als „Baulücken“, sondern als wertvolle bewahrenswerte Freiräume im sowieso schon stark verdichteten und versiegelten Ortskern begriffen werden.

Wir setzen uns für eine Renaturierung des Lindenbachs ein und fordern eine Durchgrünung des gesamten Ortskerns. Dazu gehört zum Beispiel zumindest eine Randbegrünung des Hans-Römer-Platzes sowie die Aufwertung und Pflege der bestehenden Grünflächen (z.B. Bremser- und Söhnlein-Anlage) mit hitzebeständigen und insektenfreundlichen Blühpflanzen.

Ein unterschätztes Kleinod: Die Karl-Heinz-Bremser-Anlage dient vielen nur als schnelle Wegeverbindung

 

  1. Hafenschule und Erich Kästner-Schule an ihren Standorten erhalten

Wir halten die Erweiterung und Sanierung von Erich Kästner-Schule und Hafenschule an ihren derzeitigen Standorten für die beste, umweltverträglichste und vermutlich schnellste Lösung. Die bisherigen Zusammenlegungs- und Verlegungsvorschläge haben sich bereits als nicht tragfähig erwiesen und den Prozess unnötig und auf Kosten der Schulgemeinschaften – aber auch der Steuerzahler*innen – in die Länge gezogen. Die kompletten bestehenden Flächen aller Schulen in Schierstein – auch der Joseph-von-Eichendorff-Schule – müssen für Bildung erhalten bleiben.

 

  1. Osthafen

Bereits seit 2018 setzen wir uns aktiv und vielfach wahrnehmbar für den Erhalt der Freiflächen am Osthafen und eine Aufwertung als grüne Freizeitflächen ein. Anders als unsere Initiative standen die Ortsbeiratsfraktionen den Plänen zur Bebauung des Osthafens bis kurz vor der endgültigen Entscheidung in der Stadtverordnetenversammlung weitestgehend unkritisch gegenüber und fanden sie lange Zeit sogar „gut“. Erst nach unserer intensiven Aufklärungsarbeit wurden die verschiedenen negativen Auswirkungen der geplanten Bebauung im Ortsbeirat thematisiert. Unsere Intervention hat vermutlich überhaupt erst den Weg frei gemacht für den Sinneswandel im Ortsbeirat, der dort schließlich die Ablehnung der Pläne zur Folge hatte und dazu führte, dass wir Schiersteiner*innen zumindest noch mit einigen Stellschrauben Einfluss auf den im September 2020 beschlossenen Bebauungsplan zum Osthafen nehmen können. Wir werden unsere unermüdliche Arbeit mit Blick auf den Osthafen fortsetzen und die weitere Entwicklung genau im Blick behalten. Es gilt nun, das Beste daraus zu machen – im Sinne des Klimaschutzes, einer verkehrlichen Entlastung und eines höheren Freizeitwerts am Osthafen.

Osthafen: Freiflächen – soweit jetzt noch möglich – erhalten und durch Entsiegelung und Begrünung aufwerten – statt maximaler Bebauung

 

  1. Weniger Verkehr

Wiesbaden und besonders Schierstein leiden am Verkehr. Dauerstau, Durchgangsverkehr und Parksuchverkehr belasten alle Schiersteiner*innen. Die Forderung nach einem Verkehrskonzept für Schierstein besteht seit mehr als zehn Jahren. Die Ausarbeitung lässt jedoch auf sich warten. Wir wollen uns – auch mit der Erarbeitung eines „Masterplans lebenswertes Schierstein“– für ein nachhaltiges, menschen- und umweltgerechtes Verkehrskonzept in unserem Ortsteil einsetzen.

(Nicht nur) bei schönem Wetter ist hier und an vielen anderen Stellen im Schiersteiner Tiefgebiet alles zugeparkt.

 

  1. Müllvermeidung und attraktives Ortsbild

Müll ist kein schöner Anblick, er hat aber vor allem auch auf unsere Umwelt ganz konkreten, negativen Einfluss. Unsere besondere Verantwortung gilt auch dem Hafenbecken und seinem direkten Anschluss an den Rhein. Der Müll, der in Schierstein überall am Ufer liegt oder im Wasser schwimmt, wird zum Teil mit der Rheinströmung in die Nordsee getragen. So beginnt die Vermüllung der Meere auch im schönen Schierstein. Es ist dringend notwendig, dass mehr öffentlich nutzbare Abfallbehälter im gesamten Ort aufgestellt und häufiger geleert werden.

Einzige nachhaltige Lösung ist aber die Müllvermeidung und die Sensibilisierung der Hafenbesucher*innen. Dies ließe sich mit einer konsequenten Reduzierung der Einweg-Kaffeebecher, -Eisbecher etc. realisieren. Können wir unsere Schiersteiner Bäckereien, Gastronom*innen und die Schausteller*innen des Hafenfestes überzeugen, auf Mehrweg-Artikel umzustellen? Kann die Stadt Wiesbaden hierfür ökonomische Anreize schaffen?

Müllsammlung beim Rhine-Clean-Up: Leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein – Müllvermeidungs-Konzepte sind gefragt.

 

  1. Barrierefreiheit

Selbst neue Projekte (z.B. Sommergastronomie „RheinLounge“) werden von den städtischen Gesellschaften nicht barrierefrei geplant. Bei der anstehenden weiteren Bebauung des Osthafens müssen kurze barrierefreie Wegeverbindungen unbedingt von Beginn an umgesetzt sein. Abgesehen von neuen Baumaßnahmen müssen wir auch im Bestand ein deutlich besseres Gespür für Barrierefreiheit entwickeln: Massive Unebenheiten auf den Spazier- und Gehwegen und zugeparkte Fußwege sind für mobil eingeschränkte Menschen nicht nur ein Ärgernis, sondern ein Hindernis.

Barrierefreiheit von Anfang an mitdenken und umsetzen – nicht nur in der von der Stadtentwicklungsgesellschaft geplanten Sommergastronomie.

 

  1.  Nachhaltigkeit

Wir setzen uns für echte nachhaltige Stadtentwicklung ein. Schulgebäude, die nur auf wenige Jahrzehnte ausgelegt sind, Bürogebäude, für die gar kein echter Bedarf besteht, neue Wohnbebauung ohne gleichzeitige Schaffung von besserer Infrastruktur können wir uns nicht mehr leisten. In derartigen Bauprojekten werden Steuergelder verschwendet, die sinnvoller und gezielter eingesetzt werden müssten. Wir wollen Konzepte, die auf Dauer Lebensqualität für Bürger*innen ermöglichen und die die Bedrohungen des Klimawandels nicht noch zusätzlich verschärfen.

 

  1. Toleranz und Respekt

Wir lehnen jede Form von Diskriminierung, Ausgrenzung, Rassismus und Gewalt ab.

Schiersteiner*innen sind für uns alle, die sich hier zu Hause fühlen und ihren Nachbar*innen mit Toleranz und Respekt begegnen, egal, ob sie in vierter Generation, seit 50 Jahren oder seit sechs Monaten hier leben.

Ausgrenzung beginnt im Kleinen – doch ihre Auswirkung kann monströs sein

 

Unsere bisherigen Aktivitäten zu den Schwerpunktthemen Osthafen, Schulneubauten, Verkehr und Klima waren unter anderem:

  • die erfolgreiche Beantragung einer offiziellen Bürgerbeteiligung bei der Stadt Wiesbaden mit dem Titel „Masterplan lebenswertes Schierstein“
  • die vertiefte und kritische Auseinandersetzung mit allen bisherigen Bauplänen bzw. Machbarkeitsstudien
  • die Information der Schiersteiner*innen mit allen wesentlichen Fakten auf unserer Homepage, in mehreren Infoflyern und auf zwei Infoveranstaltungen
  • die Petition gegen den Bebauungsplan Osthafen
  • Lichter-Demonstrationen im September 2020 am Schiersteiner Osthafen

Wir drängen seit Jahren darauf, vor allem die Großprojekte Schulerweiterungen und Osthafen mit ihren Auswirkungen auf ganz Schierstein zu sehen und auch in ihren Wechselwirkungen vor allem mit den Themen Klimaentwicklung und Verkehrsbelastung zu beurteilen.

Auf diesen ganzheitlichen Ansatz zielt auch unsere Idee für einen „Masterplan lebenswertes Schierstein“, die wir bereits seit 2018 konsequent verfolgen.

Wir haben uns mit Briefen und in Gesprächen mit den verantwortlichen Politiker*innen jetzt schon kontinuierlich in das politische Gespräch eingebracht. Und wir haben uns dafür eingesetzt, dass die Einwände der Menschen vor Ort – auch auf Stadtebene – gehört werden.

Petitionsübergabe an Oberbürgermeister Mende und Stadtrat Keßler zum Bebauungsplan Osthafen. Foto: Hugo Dönges

Als unabhängige Wählergruppe wollen wir dies weiterhin so tun. Wir können wie bisher jederzeit klar unsere Meinung sagen zu Maßnahmen, die im Wiesbadener Rathaus oder bei den städtischen Gesellschaften ersonnen werden, aber für unseren Ortsteil von Nachteil sind – wie zum Beispiel die Osthafenbebauung. Wir müssen keine Rücksicht nehmen auf Parteikolleg*innen in den Dezernaten und der Stadtverordnetenversammlung oder auf die eigene Karriereleiter in einer Partei, sondern können uns frei und unabhängig von den etablierten Parteien für die besten Lösungen hier vor Ort einsetzen.


Ein Schiersteiner Jahresrückblick

Ein Schiersteiner Jahresrückblick – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Ergänzungsvorschläge oder Korrekturen sind sehr erwünscht.

Gerne per Mail an info@zukunft-schierstein.de

31. Dezember 2019/ 1. Januar 2020:


Der Jahreswechsel verläuft in Schierstein wie immer – unter anderem mit Raketen und viel Geböller am Hans-Römer-Platz. Noch ahnt niemand, was 2020 bringt und dass es ein Jahr später deutlich stiller zugehen wird. (Korrektur 1.1.2021: es ging nicht wirklich viel stiller zu, da Schierstein gar nicht erfasst war von der Allgemeinverfügung zur Bestimmung publikumsträchtiger öffentlicher Orte im Sinne von § 6b Satz 1 CoKoBeV, auf denen zum Jahreswechsel das Abbrennen von Feuerwerkskörpern untersagt ist )

14. Januar:
2. Infoveranstaltung der Initiative Zukunft Schierstein zur geplanten Osthafenbebauung und den Schulen in Schierstein.

21. Januar:
Die Zusammenlegung von Hafenschule und Erich Kästner-Schule (EKS) am selben Standort wird von der Stadt Wiesbaden nicht weiter verfolgt. Stattdessen soll die Erich Kästner-Schule im Trinkwasserschutzgebiet neu gebaut werden und die Hafenschule auf ca. einem Drittel der Fläche des bisherigen EKS-Standorts untergebracht werden. Der Rest des Geländes soll mit Wohnungen bebaut werden.

23. Januar:


Die große alte Trauerweide am Grunselsbörnchen wird gefällt. Grund dafür ist laut Wiesbadener Umweltamt starker Pilzbefall.

Anfang Februar:
Die Hafenanlieger halten gebannt den Rheinpegel im Blick. Das Hochwasser fließt aber dann doch relativ unaufgeregt an Schierstein vorbei.

10. Februar:
Sturmtief Sabine gibt uns einen Vorgeschmack auf das, was uns ab Mitte März blühen wird: Alle Schulen bleiben an diesem Montag geschlossen.

Februar:
Schierstein feiert Fastnacht: Zwei Kappensitzungen und die „TG-Night Fever-Party“ sind gesetzt. Noch macht sich keiner wirklich Sorgen um “Corona”.

26. Februar:

Bei nasskaltem Wetter eröffnen Stadtrat Andreas Kowol, Ortsvorsteher Urban Egert und der Leiter des Straßenverkehrsamts, Winnrich Tischel, am Aschermittwoch die Fußgängerzone in der Hafenstraße.

1. März:
Der erste offizielle Coronavirus-Fall in Wiesbaden: Eine 1967 geborene Frau kehrte mit grippalen Symptomen aus Südtirol zurück und wurde positiv getestet. Danach geht es Schlag auf Schlag mit den gemeldeten Fällen …

13. März:
Corona – es wird ernst:
– Verbot von Großveranstaltungen
– Schulen und Kindertagesstätten schließen
– Kultureinrichtungen schließen
– Bäder schließen usw.

Gefühlt die halbe Region verbringt ihre Freizeit jetzt bei einem Spaziergang um den Schiersteiner Hafen – es ist proppenvoll bei schönstem Frühlingswetter.

22. März 2020:
Der erste „Lockdown“ in Deutschland tritt in Kraft. Er soll mindestens zwei Wochen gelten, dauert dann aber bis Anfang Mai.

März:


Ausgerechnet Klopapier wird Mangelware und türmt sich ab sofort in privaten Kellern, Abstellkammern oder auf Balkonen – nur nicht mehr im Real in der Äppelallee.

April:


Spazieren und Wandern sind die neuen Trend-Freizeitbeschäftigungen. Da lockt vor allem die Frauensteiner Kirschblüte.

1. April:

Sensationsfund aus der Merowingerzeit unter dem Grundstück der Schiersteiner Hafenschule:

https://zukunft-schierstein.de/sensationsfund-aus-der…/

11. April:
Zur Osternacht brennen unzählige Kerzen in St. Peter und Paul Schierstein. Viele Menschen haben dort im Tagesverlauf ihre Kerzen und zum Teil auch Bilder von ihren Familien in die Bänke gelegt. Die Kerzen werden in der Nacht am Osterfeuer entzündet.

Ende April:
Das Leben geht ganz langsam wieder normaler weiter. Schulen, Geschäfte und Eisdielen dürfen unter Auflagen wieder öffnen …

27. April:
Die Maskenpflicht in Geschäften und dem öffentlichen Nahverkehr wird eingeführt.

15. Mai:
Restaurants, Cafés und Gaststätten dürfen unter Auflagen wieder für Gäste öffnen.

21. Mai:

Der Schiersteiner Weinstand öffnet mit einem detaillierten Sicherheitskonzept.

29. Mai:
Schierstein erhält neue Markierungen für Fahrradfaher: In den Einbahnstraßen, in denen man mit dem Fahrrad in beide Richtungen fahren darf, werden weiße Fahrrad-Piktogramme auf den Straßenbelag aufgebracht.

Anfang Juni:
Vollsperrung der Saarstraße und Teilsperrung der Stielstraße – die Radwege zwischen Schierstein und der Innenstadt werden ausgebaut.

19. Juni:
Die ersten Freibäder öffnen!

22. Juni:

Die Shisha-Bar „Nawabi’s Lounge“ gibt es nicht mehr. Im Jahr 2020 hatte sie nicht mehr geöffnet und ist nun abgemeldet.

24. Juni:
Nach einer Corona-Pause tagt auch wieder der Schiersteiner Ortsbeirat – allerdings bis auf weiteres nicht mehr im Schiersteiner Rathaus, sondern zuerst im Gemeindehaus von St. Peter und Paul in Schierstein und dann im Bürgerhaus Dotzheim.

Juni:
Auch das Restaurant „Rheinhalle“ am Schiersteiner Hafen steht nun erstmal leer und wird umgebaut. 2020 wird es nicht mehr öffnen.

26. Juni:


Mit Verspätung öffnet die Ausstellung auf der Kunstmole.

Ende Juni:
Die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern: Aus dem Neubau der EKS im Trinkwasserschutzgebiet wird wohl nichts. Das Umweltamt hat Einwände. Gewissheit über die gescheiterten Ideen zum  Neubau erhalten die Schiersteiner*innen aber erst Anfang Dezember.

30. Juni:

Mit einer Postkarte von Schierstein wünscht die Initiative „Zukunft Schierstein“ schöne Ferien. „Einfach mal die Kirche im Dorf lassen…und die Schulen auch“, lautet die Botschaft, die Anfang Dezember wieder ganz aktuell werden soll.

5. Juli:
Die Tamara sticht „in See“! Die Überfahrt auf die Rettbergsau ist wieder möglich.

Juli 2020:
Das 72. Schiersteiner Hafenfest findet 2020 nicht statt.

28. Juli:
Das ZDF besucht den „Lieblingsplatz“, das Kaffeemobil, am Schiersteiner Hafen. Ein Bericht der „Aktion Mensch“ folgt am 23. August im ZDF.

Ende Juli:

Eine Befestigung für die „Liebesschlösser“ auf der Dyckerhoff Brücke wird zerstört. Viele Schlösser verschwinden. Das „gekappte“ Seil wurde wenig später ersetzt – inzwischen hängen auch wieder viele Schlösser.

Anfang August:
Die Initiative Zukunft Schierstein verteilt Flyer, mit denen sie die Schiersteiner*innen aufruft, den Ortsbeiratsmitgliedern ihre Meinung zur geplanten Osthafenbebauung mitzuteilen. Viele Schiersteiner*innen machen daraufhin ihrem Unmut über die Planungen Luft.

14. August:
Erst regnet es wochenlang überhaupt nicht und dann zu viel: Nach dem Starkregen am Freitagnachmittag steht die Unterführung in der Saarstraße in Wiesbaden-Schierstein unter Wasser.

19. August:
Lange sah es nicht danach aus, doch „auf den letzten Metern“ entscheidet sich der Schiersteiner Ortsbeirat fast einstimmig gegen die Bebauung des Osthafens. Nur die FDP-Vertreterin enthält sich, weil sie „nicht genug weiß“ über die Pläne, die seit 2018 öffentlich einsehbar sind.

21. August:

Die Initiative Zukunft Schierstein schlägt den  Ortsbeiratsmitgliedern vor, eine Demo gegen die Osthafenbebauung zu organsieren – so wie der Ortsbeirat auch vor einiger Zeit am Kreisel nach Walluf/Frauenstein demonstriert hatte. Die Resonanz ist verhalten. Zukunft Schierstein organisiert darum selbst zwei Demos.

22. August:
Die Initiative Zukunft Schierstein startet eine Petition gegen die Bebauungspläne für den Osthafen.

1. September:
Die anhaltende Wasserknappheit macht auch vor dem Lindenbach nicht halt. Die Stadt „schließt“ darum die Quelle am Grunsels Börnchen für die öffentliche Wasserentnahme.

6. und 13. September:


Lichterdemos am Osthafen. Viele Schiersteiner*innen demonstrieren unter Corona-Auflagen mit.

12. September:

Beim RhineCleanUp wird auch in Schierstein am Hafen jede Menge Müll von Ehrenamtlichen eingesammelt.

17. September:
Die Stadtverordnetenversammlung stimmt mehrheitlich für den Bebauungsplan Osthafen. Die Schiersteiner Urban Egert und Jens Groth stimmten im Stadtparlament gegen die Pläne. Der Schiersteiner Eberhard Seidensticker war bei der Abstimmung nicht anwesend. Aglaja Beyes, die auf der Liste der Schiersteiner SPD für den Ortsbeirat kandidiert, verließ vor der Abstimmung den Saal.

23. September:


Auf gemeinsame Initiative des Schiersteiner Ortsbeirats, der Auferstehungsgemeinde, der Christophorusgemeinde und von St. Peter und Paul wird an der Gedenkstätte “Schiersteiner Synagoge” eine Stele aufgestellt, die zum Erinnern und niemals vergessen einlädt.

25. September:
Der Kunstrasenplatz am Saareck (Ecke Alte Schmelze/Saarbrücker Allee) wird eingeweiht.

2. Oktober:


Dezernent Andreas Kowol kommt zum Kiezgespräch über die CityBahn auf den Hans-Römer-Platz in Schierstein.

14. Oktober:
Die Erich Kästner-Schule wird 50 Jahre alt! Am 14. Oktober 1970 wurde die Erich Kästner-Schule als Haupt- und Realschule eingeweiht. Höhepunkt dieser Feier war die Anwesenheit des Namensgebers Erich Kästner.

15. Oktober:
Die Corona-Fallzahlen ziehen wieder deutlich an und übersteigen die Werte aus dem Frühjahr: Wiesbaden erreicht die „Eskalationsstufe dunkelrot“

21. Oktober:
Der “Stifterabbeler” wird auf dem Hans-Römer-Platz aufgestellt.

25. Oktober:
Am Schiersteiner Osthafen sammeln mal wieder Ehrenamtliche Müll ein: Noch ein CleanUp!

1. November 2020:
Bürgerentscheid Citybahn – Die Wiesbadener*innen lehnen die City-Bahn mehrheitlich (62,1 Prozent) ab. In Schierstein geben weniger als die Hälfte der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Davon votieren aber sogar mehr als 70 Prozent mit „Nein“.

2. November 2020:
Der „Lockdown light“ beginnt. Die Gastronomie muss wieder schließen.

11. November:
Martins-Umzüge gibt es keine im Lockdown Light, aber überall trifft man am Hafen auf singende Kinder mit Laternen – coronakonform nur mit ihren Eltern und auf Abstand zu anderen „Martins-Lieder-Sängern“.

23. November:
Das Grunsels Börnchen bekommt eine neue Trauerweide.

26. November:

Die Initiative Zukunft Schierstein gibt bekannt: Wir treten zur Wahl des Schiersteiner Ortsbeirats am 14. März an!

27. November:
Die Weihnachtskrippe im Hafen wird (inoffiziell) eingeweiht.

28. November:
Lichterglanz für Schierstein – der Verschönerungsverein hängt die Weihnachtsbeleuchtung auf.

2. Dezember:
Lange hat es gedauert, bis wir einen Termin zur Übergabe der Petition gegen die Bebauungspläne zum Osthafen erhielten. Im Dezember werden dann zwei Vertreter von „Zukunft Schierstein“ zum Gespräch mit Oberbürgermeister Mende und Stadtrat Kessler eingeladen.

3. Dezember:
Der Wiesbadener Kurier berichtet über die Schiersteiner Schulen: Das Regierungspräsidium Darmstadt hat dem Neubau der EKS im Trinkwasserschutzgebiet eine Absage erteilt. Gerüchte darüber, dass nun neben der Autobahnbrücke auf Biebricher Seite neu gebaut werden könnte, zerstreut das Schulamt schnell: Die „Ertüchtigung“ von Hafen- und Erich Kästner-Schule an ihren jeweiligen Standorten wird nun geprüft.

16. Dezember:
Der „harte“ Lockdown beginnt – Schulen und Geschäfte schließen.

24. Dezember:
Frohe Weihnachten!

31. Dezember:

In der Neujahrsnacht sollte nicht geböllert werden. Verboten ist es in Schierstein aber nicht. Trotzdem richten sich die meisten auf eine stillere Feier – dafür läuten aber (wie jedes Jahr) die Kirchenglocken von St. Peter und Paul und der Christophoruskirche um Punkt 0 Uhr:

Frohes neues Jahr!